Dienstag, 21. September 2021
Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V.

Beratungsblatt

Bodenfeuchtesensoren und Datenaufzeichnung

Stand: September 2021

Autoren:
Dr. Michael Beck, Tobias Troidl, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Florian Hageneder, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut
Stefan Kirchner, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

Die Erfassung der Bodenfeuchte mittels Sensoren ist eine Möglichkeit, die Bewässerung am Bedarf der Pflanzen auszurichten und die technische Umsetzung der Bewässerung zu automatisieren. Ziel ist es, den Wassergehalt im Boden für die jeweilige Pflanze im günstigen Versorgungsbereich zu halten, um Trockenstress und damit einhergehende Qualitäts- und Ertragsverluste zu vermeiden.

Bodenfeuchtesensoren können Informationen über den Wasserhaushalt des Bodens liefern. In abgestufen Bodentiefen installiert und bei Betrachtung der Ergebnisse im zeitlichen Verlauf geben sie dem Erzeuger pflanzlicher Produkte Aufschluss über die Wasserbewegung im Boden und dem Versorgungszustand der Pflanzen. Damit dienen sie einer bedarfsgerechten Steuerung hinsichtlich Bewässerungszeitpunkt und Einzelgabenhöhe.

Entscheidungskriterien für die Auswahl der Sensoren sind Einsatzbereich (Messbereich), Messprinzip, Preis, Messgeschwindigkeit und die Möglichkeiten zur Verarbeitung und Speicherung der Daten.

Das Beratungsblatt beinhaltet die folgenden Gliederungspunkte:

  • Methoden zur Erfassung der Bodenfeuchte
  • Sensoren
  • Interpretation der Messwerte
  • Installation der Feuchtesensoren
  • Datenaufzeichnung und Auswertung
  • Hersteller und Vertrieb von Sensoren

Zum Beratungsblatt

Erste Auflage
Umfang: 20 Seiten
Link: www.alb-bayern.de/bef12