Mittwoch, 20. November 2019
Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V.

Einsatzbereiche

Fragestellung: Für welche pflanzenbaulichen Maßnahmen werden die Satellitennavigationssysteme auf den Betrieben genutzt?

Einsatzbereiche der Satellitennavigationssysteme im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb

Wie in der nachfolgenden Abbildung deutlich wird, werden die Parallelfahrsysteme innerbetrieblich in erster Linie zur Stoppelbearbeitung, Saatbettbereitung, Drillsaat und mineralische Düngung verwendet. Nur ca. 60% der Teilnehmer nutzen die Technik für Pflanzenschutzmaßnahmen, da mehrere äußerten, nicht über eine Pflanzenschutzspritze mit automatischer Teilbreitenschaltung zu verfügen.

Nutzung der GPS Technik im eigenen landwirtschaftlichen  Betrieb
Nutzung der GPS Technik im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb

Zwei Betriebe äußerten zudem, dass sie die Satellitennavigationstechnik auch für die Vermessung von Feldstücken oder Teilflächen nutzen.

Nutzung der Satellitennavigationssysteme für überbetriebliche Arbeiten

Von den 45 GPS Nutzern gaben 46% an, ihre Satellitennavigationssysteme auch für überbetriebliche Lohnarbeiten zu verwenden. Die übrigen 54% der Betriebe nutzen die Technik nur im eigenen Betrieb. Ausschließliche landwirtschaftliche Lohnunternehmen waren nicht unter den Teilnehmern zu finden. Auch im überbetrieblichen Einsatz werden die Parallelfahrsysteme in erster Linie zur Erleichterung der Stoppelbearbeitung, Saatbettbereitung, Drillsaat, mineralische Düngung und chemischer Pflanzenschutzmaßnahmen eingesetzt. Die folgende Grafik veranschaulicht den Sachverhalt.

Nutzung der GPS Technik für Lohnarbeiten
Nutzung der GPS Technik für Lohnarbeiten

WEITER mit "Vorteile der Nutzung von Parallelfahrsystemen"

ZURÜCK zur Übersicht


Das Projekt zum "Einsatz satellitengestützer Landtechnik in Bayern" ist ein gemeinsames Serviceangebot der Bayerischen Maschinenringe (KBM Neuburg) und der ALB Bayern

Mit Beteiligung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft,
Freising und der Technischen Universität München, Freising

Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München