Mittwoch, 18. September 2019
Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V.

Pressemitteilung

Getreidelagerung – warum und wie?

Landshuter Landtechniktag am 01. Februar 2019 in Schönbrunn

Getreide gehört zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen und wird in der Regel als Lebensmittel oder Futtermittel verwertet. Sowohl für den eigenen Bedarf, z.B. als Futtermittel, als auch für den Verkauf, z.B. an Mühlen, kann sich ein Getreidelager rechnen.

Foto: X. BEGUET-Panorama-stock.adobe.com
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Wer über gute kaufmännische Fähigkeiten und entsprechende Lagerkapazitäten bzw. -techniken verfügt, kann bei Vertragsverhandlungen anders auftreten als Marktfurchtbetriebe, die direkt zur Ernte verkaufen müssen.

Zur Qualitätssicherung müssen bei der Lagerung allerdings hohe hygienische Standards eingehalten werden. Erzeuger sind für die Güter ihrer Produkte verantwortlich. Führen Qualitätsmängel zu Folgeschäden, haftet der Landwirt (Produkthaftung).

Wird Getreide nach der Ernte eingelagert, müssen daher die Bedingungen stimmen. Die Körner atmen auch nach dem Drusch weiter und erzeugen damit sowohl Feuchtigkeit (Schwitzwasser!) als auch Wärme. Ein ungünstiges Lagerklima kann die Entwicklung von Mikroorganismen und Vorratsschädlingen begünstigen, dadurch die Qualität erheblich mindern und zu Lagerverlusten führen. Der wirtschaftliche Schaden ist dann schnell erheblich.

Beim diesjährigen Landtechniktag, der gemeinsam von der Landmaschinenschule Schönbrunn und der ALB Bayern e.V. veranstaltet wird, möchten wir mit Vorträgen neben Aspekten der Getreidevermarktung vor allem die praktischen Themen der Lagerung in den Mittelpunkt rücken. Anhand von Praxisstationen wird am Nachmittag vertieft.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.alb-bayern.de/llt2019

20190117__Pressemitteilung_LandtechniktagSchönbrunn, 0,2 MB